Wusstest du, dass durch die Einnahme der Pille der Wunsch unterdrückt werden kann Kinder zu kriegen? Ich habe von diesem Phänomen erst vor kurzem erfahren und gelesen wie Frauen aus heiterem Himmel kurz nach Absetzen der Pille den dringenden Wunsch verspürten Mutter zu werden, obwohl sie vorher nie Kinder wollten.

Schon mal darüber nachgedacht, dass es die Pille sein könnte, die den Wunsch bei dir unterdrückt Mutter zu werden?

Stell dir mal vor, es hätte die Pille nie gegeben und Paare würden mit natürlichen Mitteln/Methoden verhüten. Ich glaube, da wäre Deutschland niemals so ein kinderarmes Land geworden.

Pille abgesetzt, was nun?

Die Hose passt nicht mehr, die Pickel gehen nicht mehr als Pickel durch, sondern eher als Furunkel und die Haare auf dem Kopf haben auch mal bessere Tage gesehen. Spaß beiseite.

Über die Jahre hat sich durch die Einnahme der Pille das ein oder andere Hormon in deinem Körper gespeichert und das kann in manchen Fällen sehr lange dauern, bis man körperlich auf dem Stand null ist und frei von diesen künstlichen Hormonen.

In dem Artikel „Pille: die Hormonfalle“ habe ich erwähnt, dass es von Frau zu Frau unterschiedlich ist mit den Nachwirkungen. Jeder Körper ist anders und jede Frau hat unterschiedlich lange die Pille genommen. Desto länger die Einnahme war, desto länger KANN der Nachhall der Nebenwirkungen dauern.

Nach Absetzen der Pille solltest du viel Geduld mitbringen und deinem Körper die Zeit geben sich von den künstlichen Hormonen zu befreien.

Die folgenden Tipps haben mir sehr gut geholfen meine Hormone zu regulieren und vielen anderen Frauen auch. Über die Jahre habe ich einiges ausprobiert und viel zu diesem Thema recherchiert. Alle vorgeschlagenen Mittel sind pflanzlich. Hierbei ist zu beachten, dass es manchmal sehr schnell wirken kann oder die volle Wirkung erst nach ein paar Wochen/Monaten einsetzt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Tipps

1) Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel

Ich bin nicht der größte Freund von Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Pillchen. ABER: in manchen Fällen ist der Missstand schon so weit fortgeschritten, dann will man nicht erst ewig warten, bis die Akne im Endstadium angekommen ist und Narben hinterlässt oder man kein Haar mehr auf dem Kopf hat. Dafür gibt es ein pflanzliches Mittel namens DHT und EstroBlock. Nach Absetzten der Pille habe ich sehr viele Pickel auf dem Rücken bekommen. 1,5 Jahre lief ich damit rum. Vor einem halben Jahr fing ich dann an DHT einzunehmen. Die Pickel auf meinem Rücken wurden bereits nach ein paar Wochen weniger.

Beide Mittel enthalten den Stoff DIM, der sich u. a. in Broccoli befindet, jedoch in hoch konzentrierter Form. Er sorgt dafür, dass die überschüssigen künstlichen Hormone aus dem Körper ausgeschieden werden. Das DHT ist für Personen, die zu viele männliche Hormone im Körper haben und EstroBlock bei zu vielen weiblichen. Beide Hormonüberschüsse können u. a. zu Haarausfall oder auch Akne führen.

Beide Mittel sind auch für Männer empfehlenswert, wenn sie beispielsweise unter Akne leiden. Auch Männer haben durch die heutige, westliche Standardernährung häufig einen Überschuss an weiblichen Hormonen. Erstens durch die tierische Ernährung und weiterhin durch das ganze Verpackungsplastik fürs Essen, welches voll von Xenoöstrogenen ist.

Empfehle ich das Mittel jedem? Nein, nur wenn du sehr viele Pickel, Haarausfall und ähnliche Symptome nach Absetzen der Pille bekommen hast. Unter diesen Aspekten wäre es eine Überlegung wert. Ich würde nicht einfach so irgendwelche Sachen einnehmen, selbst wenn sie pflanzlich sind, wenn du sie nicht brauchst. Auch pflanzliche Mittel beeinflussen den Hormonhaushalt. Wenn der in Ordnung ist, dann muss auch nichts zusätzlich eingenommen werden.

2) Hormontest sinnvoll?

Um festzustellen, ob du einen Überschuss an männlichen oder weiblichen Hormonen hast, eignet sich ein Hormontest. Vor allem ein Speicheltest, da dieser genauer ist als ein Bluttest.

Wem solch ein Hormontest zu kostspielig ist, kann ein Blutbild beim Frauenarzt machen lassen. Das Blutbild ist leider nicht ganz so genau, was die Hormone angeht, aber ein Anhaltspunkt. Ich habe auch nur einen Bluttest machen lassen und in der Vergangenheit gehörte ich zu den Frauen, die zu wenig weibliche Hormone hatten. Das war der Grund, weshalb mir meine damalige Ärztin die Pille aufdrängte. Damals hatte ich natürlich keine Ahnung, wie unklar dieses Ding ist und das man Hormone auch natürlich behandeln kann.

3) Starke Blutungen und PMS

Nr. 1: Tierische Lebensmittel vermeiden:

Dein Körper muss ziemlich arbeiten, damit er wieder „sauber“ und ohne künstliche Hormone funktionieren kann. Hier hilft es ihm mit den besten Nährstoffen zu versorgen. Es gibt Frauen, die eine stärkere Blutung haben als andere und an PMS leiden. Das ist sehr unangenehm und da kann ich nachvollziehen, wenn der Gedanke aufkommt: „Vielleicht nehme ich doch wieder die Pille?“.

Es gibt eine einfache Lösung für das Problem starke Blutung und PMS. Streich die tierischen Lebensmittel aus deiner Ernährung. „Tierische Nahrungsmittel, besonders fetthaltige erhöhen den Östrogenspiegel, während ballaststoffhaltige ihn drosseln.

Das Journal of Obsterics and Gynecology“ veröffentlichte eine Studie, die die Auswirkungen der Ernährung auf mensutrale Symptome hin untersuchte. Frauen, die tierische Fette von ihrem Speiseplan strichen, litten deutlich weniger an Blähungen und Heißhungerattacken. Menstruatinskrämpfe dauerten statt vier nur noch zweieinhalb Tage”. (Freedman & Barnouin, 2008,  S. 154).

Eine wissenschaftliche Begründung für den Zusammenhang von tierischen Lebensmitteln und schmerzvollen, starken Regelblutungen findest du u. a. im Video von Dr. Greger.

Nr. 2 Fenchelsamen und Ingwerpulver:

Fenchelsamen Wirkung: lindert Krämpfe, Kopfschmerzen und reduziert die Blutung. Wirkt ähnlich wie Ibuprofen.
Dosierung: 1/4 TL Samen dreimal täglich – bei Bedarf auch öfters – während der Menstruation kauen. Die Samen können schon drei Tage vor der Menstruation vorbereitend eingenommen werden.
Ingwerpulver Wirkung: hilft bei typischen PMS Symptomen. Reduziert die Blutung.
Dosierung: 1/8 TL Ingwerpulver dreimal täglich einnehmen. Bis zu einer Woche vor Eintritt der Menstruation kann 1/8 TL Ingwerpulver zweimal täglich vorbereitend eingenommen werden.

Fenchelsamen* und Ingwerpulver* sind in jedem gut sortierten Supermarkt oder Bioladen erhältlich.

Beide Methoden sind wissenschaftlich erwiesen. Danke an den Arzt Dr. Greger, der diese Art von Tipps und viele andere kostenlos auf seinem YouTube-Kanal NutriotionFacts.org zur Verfügung stellt.

Die Wirkung von Fenchelsamen und Ingwerpulver kannst du im Video von Dr. Greger Fennel Seeds for Menstrual Cramps and PMS nochmals nachschauen.

4) Magnesiumöl

Manche Frauen verspüren während der Menstruation einen Heißhunger auf Schokolade. In einigen Fällen deutet das auf einen Magnesiummangel hin. Im Kakao ist viel Magnesium enthalten und der Körper versucht möglicherweise diesen durch Zufuhr von magnesiumreichen Lebensmittel zu begleichen.

Durch die Nahrung nehmen wir viel Magnesium auf, aber der Körper verwertet davon nur bis zu 30 %. Anders ist es mit der Aufnahme durch die Haut. Durch die Haut gelangt das Magnesium fast bis zu 100 % in den Blutkreislauf. Es heißt zwar Öl, aber es ist kein Öl im klassischen Sinne.

Dosierung:

Ich benutze eine sehr starke Dosierung. 15 g Pulver pro 100 ml Wasser. Du kannst dich auch erstmal rantasten und weniger nehmen, z. B. 30 g Magnesiumchlorid* in 1000 ml Wasser auflösen, in eine Sprühflasche (siehe Foto) füllen und schütteln.

Das Öl kann anfangs auf der Haut jucken, besonders bei hohen Dosierungen. Es ist normal, da die Haut sich erstmal daran gewöhnen muss. Nach ca. 20–30 min ab (bis dahin ist die Magnesiumaufnahme des Körpers vollzogen), weil ich es unangenehm auf der Haut finde. Eine Überdosierung ist nicht möglich. Der Körper nimmt nur so viel auf, wie er braucht.

Wenn du während deiner Menstruation Schmerzen im Unterleib hast, dann kann es helfen etwas von dem Öl auf den unteren Bauch zu sprühen.Das Magnesium ist eine preiswerte Angelegenheit und einfach in der Herstellung. Magnesiumöl ist auch besonders für Menschen geeignet, die viel Sport machen. Durch den Schweißverlust gehen nämlich mehr Mineralstoffe verloren. Es hilft weiterhin bei Muskelkrämpfen. Einfach etwas Öl auf die betroffene Stelle sprühen.

Eine Alternative zu dem Öl wären Magnesiumbäder mit Bittersalz* (auch Epsom Salz oder Magnesiumsulfat genannt). Ebenfalls sehr angenehmen, jedoch finde ich das Mangesiumöl einfacher in der Umsetzung und preiswerter.

5) Melasse oder Zuckerrübensirup

Melasse* und Zuckerrübensirup* sind die Nährstoffbomben schlechthin. Durch die Menstruation haben Frauen einen erhöhten Eisenbedarf. Durch diese wird mehr Eisen ausgeschieden und deswegen sollte man für eine ausreichende Zufuhr sorgen, denn Eisen ist beteiligt an der Hormonproduktion. Genaueres über Melasse und Zuckerrübensirup erfährst du im Artikel Melasse – Wundermittel für Haut und Haare sowie Zuckerrübensirup gegen Eisenmangel.

Wer langfristig einen hohen Eisenspeicher aufbauen möchte, sollte auf eine unverarbeitete pflanzliche Nahrung wechseln, reich an Gemüse, Obst, Stärke und Hülsenfrüchte.

6) Periode wieder regelmäßig bekommen

Nr. 1 Kohlenhydrate:

Meine Periode kam erst fast ein Jahr später und danach nur in sehr unregelmäßigen Abständen nach Absetzen der Pille. Ein Rhythmus von drei bis vier Monaten war normal. Was war der Schlüssel sie wieder regelmäßig zu bekommen? Kohlenhydrate!

Hin und wieder hört man so Aussagen wie mehr Fett essen oder besonders viel, um die Periode wieder zu erhalten, aber das ist Quark. Ich habe sehr viel zu diesem Thema gelesen und recherchiert.

Unsere Hormone lieben Kohlenhydrate und helfen dem Körper dabei eine Menstruation einzuleiten.

Nr. 2 Mönchspfeffer (Agnus Castus):

Mönchspfeffer* hilft bei PCO, Zysten oder um die Zykluslänge zu stabilisieren. Kurze Zyklen werden verlängert und lange verkürzt. Kurzum es harmonisiert den gesamten Zyklus und schaltet die Symptome der Unfruchtbarkeit aus. Man sollte mindestens drei Monate warten, bis es wirkt.

Nr. 3 Himbeerblättertee

Himbeerblättertee* wirkt krampflösend, zyklusregulierend, erzeugt innerliche Ruhe und Gelassenheit, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit und unterstützt das Gleichgewicht der Hormone.

Der Tee ist reich an Vitamin C, Eisen und Kalzium. Achtung, der Tee kann Wehen auslösen und eine schnelle Geburt fördern, weil dieser die Beckenmuskulatur und den Muttermund lockert. Das ist toll für Schwangere, sollte bei einer vorliegenden Schwangerschaft jedoch mit der Hebamme abgesprochen werden.

Nr. 4 Seed Cycling:

Falls Mönchspfeffer bei dir nicht hilft oder du generell etwas anderes ausprobieren möchtest, dann könnte dir das möglicherweise helfen. Durch Leinsamen, Kürbissamen und Sesam kann man die Zykluslänge auch normalisieren. Wie genau das funktioniert, kannst du hier nachlesen. Es ist ebenfalls einfach und preiswert umzusetzen.

Nr. 5 Stress meiden:

Überall wo man fragt, hört man ständig “ich bin im Stress”. Es gehört der Normalität an gestresst zu sein, aber für unsere Hormone ist es alles andere als normal. Vor ein paar Monaten habe ich mich so darüber gestresst, dass meine Periode zu spät kommt, sodass sie durch diesen Stress erst recht verspätet kam. Entspann dich!

7) Alternative Verhütungsmittel

Nr. 1 NFP bzw. Sensiplan-Methode:

Meine Frauenärztin sagte mir, das gehe nur mit einem regelmäßigen Zyklus. Lüge! Jahrelang habe ich diese Lügen geglaubt. Irgendwann fing ich an selber zu recherchieren und Literatur zu wälzen.
Ich werde oft gefragt, ob ich die Kupferkette empfehlen kann. Hätte ich vor ein paar Jahren von der NFP-Methode gehört, dann hätte ich mir keine Kupferkette setzen lassen. Durch die Kupferkette oder Kupferspirale hat man in der Regel eine stärkere Blutung. Das kann ich bestätigen. Frauen, die generell eine starke Blutung haben werden hiermit keinen Spaß haben. Die Kupferkette ist ein Fremdkörper und es besteht immer ein erhöhtes Risiko für Entzündungen. Bei der NFP-Methode bzw. Sensiplan – beides auch Symptothermale Methode genannt – kann man anhand der Basaltemperatur, Zervixschleim und Ertastung des Muttermunds feststellen wann die Fruchtbaren Tage sind.
Die Mehrheit der Frauen kennen ihren eigenen Körper nicht und wissen nicht wann sie tatsächlich schwanger werden können. Diese Methode hilft dabei den eigenen Körper kennenzulernen.
Die Methode hat einen Pearl-Index von 0,4 und ist somit genau so sicher wie die Pille (0,1-0,9) bei richtiger Anwendung. Weiterhin ist es eine sehr preiswerte Methode.
Das klingt alles sehr kompliziert, ist es aber nicht. Nimm dir einmal zwei Stunden Zeit dich in das Thema entweder online über www.mynfp.de oder über das Buch* einzulesen.

Nr. 2 Lady-Comp:

Das ist auch eine sehr sichere Verhütungsmethode. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Sensiplan. Hier wird auch die Temperatur gemessen und aufgezeichnet, jedoch der Zervixschleim und Muttermund außer Acht gelassen. Der einzige Nachteil: hohe Anschaffungskosten. Zwischen 325 € und 495 €. Weshalb der hohe Preis? Der Lady-Comp hat einen sehr hohen Pearl-Index von 0,7 (Pille zwischen 0,1-0,9) und ist somit der sicherste Verhütungscomputer auf dem Markt.

Der Lady-Comp hält sieben Jahre und das rentiert sich wieder im Vergleich zur Pille. An der Gesundheit und am Spaß sollte man sowieso nicht sparen.

Diese Methode ist für Faule, die keine Lust haben jeden Tag die Temperatur aufzuschreiben oder in eine App einzutragen. Der Computer macht das automatisch und speichert die Daten, die man jederzeit auch am PC abrufen kann. Der Computer misst bei einer Zykluslänge von bis zu 100 Tagen. Somit auch für Frauen super, die einen unregelmäßigen Zyklus haben oder einen sehr langen.

Merke: sowohl für die NFP-Methode als auch für den Lady-Comp braucht man keinen regelmäßigen Zyklus. Weiterhin sind beide Methoden hilfreich für Frauen mit Kinderwunsch, um schneller schwanger zu werden.

8) Geduld

Ich kann es nicht oft genug sagen: es dauert lange, bis die künstlichen Hormone der Pille aus dem Körper raus sind. Ein Jahr Wartezeit ist normal.

9) Genug Essen

Es gibt Frauen, die seit Jahren keine Menstruation mehr haben. Das ist überhaupt nicht gut. Es kann z. B. schon in jungen Jahren zu Osteoporose und anderen Unannehmlichkeiten kommen. Wer davon betroffen ist, sollte unbedingt der Sache auf den Grund gehen und keinesfalls dieses Problem mit der Pille lösen.

Die Blutung bei der Pille ist nämlich keine “echte” Blutung, sondern eine künstlich herbeigerufene Abbruchblutung und hat rein gar nichts mit DEINEM Zyklus zu tun. Damit ist nicht zu spaßen. So schön es für manche auch ist keine Menstruation zu bekommen, es schadet dem Körper. Das A und O ist genug zu essen, vor allem Kohlenhydrate. Besonders wenn du sportlich sehr aktiv bist, ist es wichtig viel zu essen. Viel bzw. genug heißt plus/minus 2000 Kalorien für Frauen, je nach Größe, Aktivität etc.

10) Heißhunger bzw. mehr Hunger

Das ist normal. Aber auch hier ist jede Frau anders. Manche verspüren mehr Hunger und andere haben überhaupt keinen Appetit an ihren Tagen. Geh dem Hunger nach!

Der Körper hat nicht einfach so mehr Hunger. Um die Menstruation in Gang zu setzen braucht der Körper viel Energie, sprich, der Körper verbrennt mehr an diesen Tagen und um diesen ganzen Prozess in Gang zu bringen braucht der Körper genug Nahrung.

Die Weiblichkeit honorieren

Es hat ein Jahr bei mir gedauert, bis nach Absetzen der Pille meine Menstruation eintrat. Sie war danach jedoch nicht sehr regelmäßig und wurde erst regelmäßig durch die pflanzliche und kohlenhydratreiche Ernährung. Vor allem habe ich durch diese Ernährung eine sehr angenehme Menstruation. Das einzige, was noch etwas länger gedauert hat, war die Länge meines Zyklus. Die durchschnittliche Zykluslänge einer Frau beträgt 28–35 Tage. Die wenigsten Frauen haben immer exakt die gleiche Zykluslänge. Das einzige regelmäßige am weiblichen Zyklus ist die Unregelmäßigkeit.

Nur knapp 13 % der Zyklen sind genau 28 Tage lang (Arbeitsgruppe NFP, 2015, S. 29). Bei mir pendelte es sich auf 6–8 Wochen ein. Auch das ist noch in Ordnung. Der Körper braucht sehr lange bis die Hormone sich einpendeln. Was mir dann letztendlich verholfen hat, die Zykluslänge zu verkürzen, war Mönchspfeffer.

Früher fand ich es toll keine Periode zu bekommen, mittlerweile freue ich mich wie ein Schneekönig darauf. Ich habe über die Jahre meinen Körper immer besser kennengelernt, auf ihn gehört und versucht ihm Gutes zu tun. Auch der weibliche Zyklus hat dazu beigetragen mich mehr wertzuschätzen.

Die Tage, das sind meine Tage

Da darf ich einfach mal auf der Couch liegen, ein Buch lesen und entspannen. Es gibt aber auch manchmal Tage an diesen Tagen wo ich mich einfach nur bewegen möchte. Ich kann tun und lassen was ich will, denn es sind meine Tage. Sei es Ruhe, Entspannung oder Action, ich gebe meinem Körper, was er braucht und bewundere diesen Prozess im Körper. Gott war ziemlich kreativ, als er die Idee hatte die Frau mit einer Menstruation auszustatten.

Leider ist die Pille immer noch ein profitables Geschäft für Ärzte und die Pharmaindustrie. Doch wie du siehst, gibt es heutzutage deutlich gesündere und preiswerte Alternativen.

Schreib mir in die Kommentare, wie es dir mit der Pille ergangen ist oder teile deine Erfahrung mit anderen Verhütungsmethoden.

PS: Solltest du den Artikel “Pille: die Hormonfalle” noch nicht gelesen haben, dann könnte dieser dich ebenfalls interessieren.

 

Literatur

Freedman Rory & Barnouin Kim, (2008), Skinny Bitch – Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen, Goldmann: München

Malteser Arbeitsgruppe NFP, (2015), Natürlich & sicher Das Praxisbuch – Familienplanung mit Sensiplan, Trias: Stuttgart

http://nutritionfacts.org/

 

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