„Schwing dich aufs Rad“ lautet das heutige Motto. Seit ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin eines neuen Fahrrads und genieße die neidvollen Blicke, wenn ich alles und jeden überhole. 
Für das Fahrrad habe ich meinen halben Kleiderschrank geopfert. Danke an dieser Stelle an Kleiderkreisel. Jeder Cent hat sich gelohnt und ich würde es mir immer wieder tun.

Bis jetzt bin ich nur Rostlauben gefahren. Als ich das erste Mal ein paar Meter mit dem neuen Rad gefahren bin, bedauerte ich es sehr mir nicht schön früher eins gekauft zu haben. Es ist ein völlig anderes Fahrerlebnis verglichen mit meiner Rostlaube. Ich konnte früher nie Menschen verstehen, die viel Geld für ein Fahrrad ausgaben, jetzt verstehe ich sie. Es muss natürlich kein neues Fahrrad sein, um von den folgenden Vorteilen zu profitieren.

Vorteile eines Fahrrads:

1) Es macht Spaß

Es hat etwas Berauschendes allein mit der eigenen Antriebskraft Hunderte von Kilometern zurücklegen zu können. Desto schneller du wirst, desto mehr hast du das Gefühl vom Wind getragen zu werden. Das ist der beste Moment beim Fahren, aber manchmal wäre die Erfindung eines Nasenkatheters in diesen Momenten nicht verkehrt, der dir seitlich die Rotze abpumpt. Das Fahren mit dem Rennrad macht also unglaublich viel Spaß und ich werde Eins mit der Natur. Heut zu Tage verbringen wir so viel Zeit in verpupsten Räumen, da kommt mir die frische Luft ganz gelegen.

 

2) Zeit sparen

Du bist mit dem Fahrrad teilweise schneller unterwegs als mit ÖPNV oder Auto. Fahrradfahren spart also Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

 

3) Umwelt schonen

Wenn jeder von uns sich öfters aufs Rand schwingen würde, dann hätten wir schon einiges an Verschmutzungen durch Auto, Bus & Bahn einsparen können.

 

4) „Burn fat not oil“:

Wusstest du, dass das Körperfett, welches du verlierst in Kohlendioxyd umgewandelt und ausgeatmet wird? Deswegen ist Fahrradfahren in der frischen Luft das beste Cardio-Training überhaupt und im Vergleich zum Joggen schont es deine Gelenke.

 

5) Gelenke schonen

Die freuen sich, denn durchs Fahrradfahren werden sie besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. So kann Arthrose vorbeugt werden. Da das größte Gewicht auf dem Sattel lastet, schonen wir zusätzlich die Gelenke.

 

6) Knackarsch olé

Mein Hintern war immer platt wie ein Pfannkuchen und seitdem ich so viel Fahrrad fahre verwandelt der Gute sich immer mehr zu einem Apfel. -> Apfel. Das beste Bein- und Po-Training „nebenbei“ habe ich mit dem Fahrrad erzielt. Zur Uni, zur Arbeit und in die Stadt, fahre ich immer mit dem Fahrrad.

 

7) Hilft beim Muskelaufbau

Beim Radfahren werden ganze Muskelketten beansprucht – von der Hand- über die Rumpf- bis hin zur Gesäßmuskulatur.

 

8) Rücken stärken

Ich litt früher häufig unter Verspannungen im Rücken. Die meisten von uns sind Sesselpupser und da kommen uns die kreisenden Beinbewegungen nur entgegen. Sie lösen Verspannungen in der Wirbelsäule und stützen den Rücken durch Muskelaufbau speziell im Lendenbereich.

 

9) Fahren bei jedem Wetter

Du kannst bei jedem Wetter Fahrradfahren. Ich bin da vielleicht etwas extremer und fahre auch bei Schnee und Glatteis. Mit der richtigen Jacke ist das kein Problem bei Regen zu fahren. Du kannst auch ein Regen-Cape benutzen, dass du schon für 5-10 € bekommst. Ich weiß, sieht total affig aus und man kommt sich vor wie der Sensenmann höchstpersönlich, aber das interessiert auch nicht wirklich, da für mich die Vorteile des Fahrradfahrens überwiegen. Vor allem im Sommer spare ich mir die Wurst riechenden Achseln in der Bahn und lüfte durch den Fahrtwind ganz nebenbei meine eigenen Achseln.

 

10) Du bist flexibel

Mit dem Fahrrad kannst du die Welt aus einer anderen Perspektive sehen. Bleiben, wenn es schön ist und abhauen, wenn es brenzlig wird. Ich bin an keine Bahnzeiten oder Autofahrer gebunden. Die Rede ist natürlich für kürzere Strecken, es spricht aber auch nichts gegen lange. Es gibt kein Hindernis, dass dir dabei im Wege stehen könnte.

 

I <3 Fahrrad.

 

Photo by Stefano Ghezzi on Unsplash